Safari ins schönste Land der Welt

Neueste Beiträge:

Der Gasthof Schiml in Kirchdemenreuth: Idyll und Weltpolitik

Der Grieskeller in Geisfeld: Modernes Märchendorf

Zum Straubinger: Nachhaltiges Schweiners und Mini-Biergarten

Bayern, ein Land, eine Idee. Zwischen strahlender Vision, spannender Surrealität und deftiger Sehnsucht. Ein Ort, an dem Utopie Wirklichkeit wird, und die Wirklichkeit in die Utopie einfließt. Eine Gemütlichkeit, eine Heimat, ein Ruhepunkt. Ein Ort für Licht und Schatten. Für helle Barockkirchen und mysteriöse Sagenwelten. Für Wein-, Bier- und Mineralwassertrinker. Für Papst und Polt. Für Neuschwanstein und Neuperlach. Für königstreue Sozialdemokraten und planwirtschaftliche Christsoziale. Für Franken, Altbayern, Pfälzer und Schwaben. Für alle Menschen guten Willens.

Was ist in Bayern besonders zu empfehlen? Welche Originale und Kuriositäten gibt es? Was ist das Gute, Wahre, Schöne? Die Antworten auf die Kernfragen der bayerischen Menschheit finden sich hier zu den Themen

 

 

und natürlich zu den Regierungsbezirken:

 

Hier die Totalübersicht:

Oberpfalz

Keiner mag die Oberpfalz. Und die Oberpfälzer mögen auch keinen. Fortgehen kann hier lebensgefährlich sein. Andererseits backen wir uns eine ausgezeichnete Kneipe. In den Zoiglstuben eskaliert die Gemütlichkeit. Bei Hausmacherplatte und Zoigl erfährt man das Destillat des Bayerischen. Wir lernen, wie die Kommunbrauer das oberpfälzische Kult-Bier herstellen. Allerdings trübt der Zoff um den Zoigl die süffige Biersuppe: Privat- oder Kommunbrauer? Wer für das Kommunbrauhaus ist: Hier ein 10-Punkte-Plan, wie eine Stadt so etwas auf die Beine stellen könnte. Wenn eine Region von Abwanderung bedroht ist, hilft vielleicht der Superheld Gartenschau. Und der so genannten Natur kann man durch Kunst immer noch was auf die Rübe geben. Dabei brauchen wir doch Orte des Friedens, wie die Arche Basilika. Ein Besuch in einem Antiquariat in Köln beschert uns einen uralten Fetzen Papier und eine erstaunliche Führung im Tirschenreuther Schlosskeller. Wanderungen über die nahe Grenze gehen ins Nirgendwo. Wer Hunger hat, kann nach Regensburg fahren, da wird der Ranzen gefüllt – mehrfach! Die Stadt lässt sich auch prima für einen Junggesellinnenabschied nutzen. Ein Sternerestaurant und eine besondere Kaffeerösterei hat die Stadt ebenfalls, zu fairen Preisen. Auch zur Kirwa wagen wir den Kampf der Köstlichkeiten. Nüchtern sind wir auch unterwegs, und zwar auf einer Kneipentour durch Weiden. Musikalisch mausert sich die Region, wir feiern auf einem Electro-Festival. Über existenzielle Fragen denken wir im Kloster Speinshart nach. Wer braucht Steueroasen, um Kohle zu machen? In der Oberpfalz gibt’s die höchsten Zinsen für die besten Getränke: Hochprozentige Investments. Einen Weltrekordhalter besuchen wir ebenfalls, nämlich das älteste Wirtshaus der Welt. Die Oberpfälzer sind fleißige Krippenschnitzer, wir haben uns ein paar Gedanken dazu gemacht. Am Dorf gibt’s keine Discos, Kneipen oder gar Clubs für die Jugend. Hier trifft man sich im Heisl! Regensburg strotzt dagegen vor Clubs, sie verheißen unterirdische Dance-Freuden. Über die Ostertage in der Oberpfalz berichten wir ausführlich. Der Gasthof Prockl in Falkenberg stammt noch aus Kolumbus‘ Zeiten und versorgt mit ausgezeichneter Oberpfälzer Küche. Der Baierwein hat auch eine uralte Tradition, soll aber arg sauer sein. Auf dem Regensburger Bürgerfest finden wir herrschaftliche Hinterhöfe und ein südliches Feiergefühl. Der Nepal-Himalaya-Garten bei Wiesent bringt asiatische Tiefenentspannung. Eine Wanderung über Rosall nach Wernersreuth bringt uns in Kontakt mit der Feuerwehr und Rasenmähern. Der Weltenburger Biergarten am Dom ist klein, bietet aber eine gute Qualität. Der Gasthof Rosner und die Kapplkirche bei Waldsassen bieten Angus-Rinder und Heilige Dreifaltigkeit. Das deutsch-amerikanische Volksfest verheißt transatlantische Feierei am Truppenübungsplatz bei Bier und Burger. Die Oma Plüsch in der goldenen Antn bietet einen der zartesten Schweinebraten an der Donau. Der Gasthof zur Post in Bärnau steht für Aufbruch am Grenzkamm. Das Alte Rathaus in Regensburg war einmal das politische Zentrum Europas. Der Adamhof in Hardeck zeigt, wie Tourismus Wirtshäuser entstehen lässt. Eine Winterwanderung um Waldsassen führt uns zu Geschichte, Wollschweinen, Bauern-Tequila und mysteriösem Bier. Der Behringer in Vohenstrauß ist ein Weißbierbrauhaus, das einer Zoiglstube Konkurrenz machen könnte. Im grünen Kranz in Schachten hat sich die gemütliche Seite der 80er erhalten – und eine tolle Küche. Am Feuerwehrfest in Großensterz machen wir uns tiefsinnige Gedanken zum Dorfleben. Der Goldene Löwe in Kallmünz ist ein Wirtshaus auf höchstem Niveau. Das wichtigste und tollste Museum des Landes steht ausgerechnet in der Oberpfalz: Das Haus der bayerischen Geschichte. Der Gravenreuther in Regensburg heißt die „Preißn wellcome“, auf bayerische Tapas müssen wir leider verzichten. Die Petersklause und der Freizeithugl Großbüchlberg bieten Aussicht und Erinnerung an Kindertage. Der Gasthof Schiml in Kirchdemenreuth ist ein echtes Kleinod, aber auch hier macht die Weltpolitik nicht Halt.  

Oberfranken

Genussland Oberfranken. Genießen, das können die Oberfranken. Und auch Tee trinken. Clubs können sie nicht. Dafür Kneipen. Die WG-Partys sind ein synästhetisches Gesamtkunstwerk, obwohl sie vom Aussterben bedroht sind. Wer’s naturverbundener mag, der darf auf den heiligen Berg der Franken mitwandern. Auch Frauen hämmern am Weltkulturerbe: Die Dom-Steinmetzin. Statt hoch hinaus geht’s hier unter die Erde: Die Weltkulturerbe-Wurzel ist der alte und neue Schatz Bambergs. Hof ist ja eher für seine Abwanderung bekannt. Doch Frauen mischen die Stadt mit bieriger Innovation auf. Gemütlichkeit und Natur paaren sich im Biergarten. Wir machen den Test! Der Ort Mürsbach ist ein so genanntes Golddorf, wir schauen und schmausen aufs vortrefflichste. Das vielleicht schönste Fest Bayerns ist die Bamberger Sandkerwa. Wir testen zunächst das Essen. Danach das Bier. Auch der Kerwa-Tag will gestaltet sein. Und schließlich schauen wir, was die Kerwa-Nacht zu bieten hat. Die Heimat der Ducks liegt in Oberfranken, wir besuchen Entenhausen in Schwarzenbach an der Saale. Kloster Banz ist vielleicht der schönste Ort in Bayern nach Neuschwanstein, doch hier wird heute noch Politik gemacht. In Coburg lernen wir etwas über Würste, Protestanten und das englische Königshaus. Fränkisches Fast Food in 400-jähriger Historie lässt jeden Schnellimbiss alt aussehen. Der goldene Löwe in Dörflas setzt an zum Sprung zu einem richtig tollen Lokal. Im Buttenheimer St. Georgenbräu schnabulieren wir ebenfalls trefflich, der Ort ist eine Mischung aus schön und scheps. Tracht Man heißt der urbayerischste Comic-Held aller Zeiten, und er kommt ausgerechnet aus Bamberg. Eine Tour nach Gößweinstein zeigt uns Schönes, aber auch Unausgegorenes. Die Limmersdorfer Lindenkerwa feiert auf einem jahrhundertealten Dancefloor und ist nationales, immaterielles UNESCO-Kulturerbe.  Der Winz-Ort Prächting hat einen tollen Landgasthof und eine Kirche mit Aussicht. Ein Jahr war Pause, nun geht die neue Sandkerwa wieder an den Start. Was hat sich geändert? Der Ort Rossdorf am Forst bietet einen guten Brauereigasthof und eine schöne Fachwerkwanderung zu einem Kellerhaus. Bei einem Besuch im Gasthof Schüpferling und in der Brennerei Siebenhaar lernen wir, dass das Auge nicht unbedingt mit isst, aber gerne mit trinkt. Auf dern Sandkerwa 2019 machen wir uns Gedanken über die Zukunft des schönsten Fests Bayerns. Das Brauhausfest in Unterelldorf führt uns das kleine große Glück von Dorfgemeinschaft, Kommunbrauhaus und Bratwurst vor Augen. Das Hofer Volksfest beweist, dass man auch ganz oben in Bayern diese Technologie hat. Die Weinwirtschaft Fischerei in Bamberg ist Kult mit schepsem Charme. Seßlach ist schön wie Rothenburg ob der Tauber, nur ohne Tourimassen. Der Freiraum in Bamberg ist eine echte Trend-Bar mit Innovationspotential. In Pinzberg gibt’s von der Wiege bis zur Bahre schöne Aussicht, etwas im Gasthof Schrüfer. Das Otto und das Liebesbier in Bayreuth überzeugen uns, dass Bayreuth doch kein verschlafenes Kaff ist. Der Roppelt-Bierkeller in Stiebarlimbach ist idyllisch gelegen, Kinder und Handy sind da gut verstaut. Von Eremitage und Wilhelminen-Aue in Bayreuth macht zumindest eine von beiden was her. Der Grieskeller in Geisfeld erscheint uns wie ein modernes Märchendorf. 

Mittelfranken

Allmächt Digga! Krasse Einblicke in die Nürnberger Südstadt, die den homo bavaricus oeconomicus wieder zur Besinnung rufen. Dann zeigt uns ein Gastbeitrag, wer die Pantomimen, Akkordeonspieler und Straßenzeitungs-Verkäufer der Nürnberger Innenstadt sind. Physikalisch-historisch wirds auch noch, wir erfahren etwas über das Leben von Georg Simon Ohm. Der Szenekiez heißt Gostenhof, wir schauen ihn uns passenderweise mit Kinderwagen an. Dort untersuchen wir in zwei kultigen Bars, wie wichtig das Design für eine Kneipe ist. Die mittelalterliche Stadt Nürnberg hat durchaus auch südliches Flair zu bieten. Eine US-Kaffeehauskette hat sich in die besten Häuser am Platze eingemietet, auch in Nürnberg: Starbucks in Bayern. Nach Jahrzehnten erkennen auch die Tatort-Macher an, dass Franken zu Bayern gehört. Rothenburg ob der Tauber ist ein Reservat für die vergangene Grandezza Westdeutschlands. Rock im Park besuchen wir auch – leider mit so viel Rock’n’Roll, dass für Musik kein Platz mehr ist. Auf ein schnelles Weckla nach Nerrnberch, wo fränkische Kulinaristik und Großtstadt-Tristesse Nachbarn sind. Die Gostenhofer Kerwa ist zwar winzig, aber äußerst geeignet fürs Partyvolk. Nürnberg bietet einige Geschmacksvariationen, ob Club Weggla, raffiniertem Espresso-Pfeffer-Cocktail oder Schäuferle. Nürnberg zwischen Gotik und Skatern zeigt die Vielfalt der Frankenmetropole. Die Johannesstuben und Volkamers Häckerscheune in Bullenheim bieten paradiesische Aussicht und Wein. Elkes Bierstadl im Kettensteg in Nürnberg wirkt wie ein Crossover direkt am Denkmal des Industriezeitalters. Der Bauernwirt in Zirndorf ist ein griechisch-fränkisches Joint Venture. 

Unterfranken

Die Unterfranken können das, was die Oberfranken nicht können: Wein und Clubs. Das sollte genügen, oder? In Würzburg rocken wir ein Weinfest, in Escherndorf besuchen wir die besten Winzer der Welt. Bei einigen Weingütern kommen nicht nur der Gaumen, sondern auch die Augen auf ihre Kosten. Und natürlich lernen wir auch, wie Wein und Winzer entstehen. Für (Bei-)Fahrer sind drei Weingüter nahe der Autobahn zu empfehlen. Von Hangover geplagte Seelen finden Labsal in einer Wallfahrt, die aus einer Wirtshausschlägerei entstand. Der Humor wird im urigen Schelmenkeller wieder aufgeladen. Die 70er haben ihren besonderen „Charme“, etwa im Steinbachtalbäck in Würzburg. Im goldenen Würzburger Herbst lässt es sich trefflich mit goldenem Wein wandeln. Das dortige Bürgerspital lässt einen für die Oma trinken. Das Atomkraftwerk Grafenrheinfeld geht endlich vom Netz, allerdings wird das nicht so einfach für die Region. Hinter den sieben Bergen im Spessart liegt Lohr am Main, die Schneewittchenstadt. In der Nähe ist der Rothe Ochse in Rothenfels, eine der ältesten Weinstuben des Landes. Eine Reise an den Untermain untersucht, was für ein Volk die Ascheberscher eigentlich sind. In einem der ältesten Wirtshäuser Bayerns genehmigen wir uns ein stacheliges Weinmenü. Eine Weinreise von Gaibach nach Stammheim führt uns zu einem Riesenbocksbeutel und einer Verfassungssäule. Der kleine Ort Amorbach gilt als letzter Schwanzzipfel des bayerischen Löwen, ist aber sehr bedeutend für die Weltgeschichte. Kulinarische Historie in Sommerach finden wir in einem uralten Gasthod und einem ebenso antiken Weingut. Ein architektonischer Mashup findet sich im Ratskeller Würzburgs – natürlich kommt der Magen ebenfalls nicht zu kurz. Die Würzburger Residenz hat eine beeindruckende Geschichte und nicht minder beeindruckende Räume. Wir begeben uns von der Vogelsburg nach Iphofen auf eine Weintour zwischen Tradition und Moderne. Das Pompejanum in Aschaffenburg ist ein Bollwerk der bayerisch-römischen Kultur. Ein Wintertag in Veitshöchheim zeigt uns den Wein- und Fastnachtsort mal anders. Früher war Bad Kissingen DER Ort für die gekrönten Häupter Europas, heute ist es ein Nest mit Anspruch. Die Heckenwirtschaften sind ein Geheimtipp für gutes, regionales Essen und lokalen Wein. Miltenberg wirbt mit „Leben Sie langsamer“: Heißt das verschlafen oder entspannt? Eine Weintour führt von von Rödelsee nach Iphofen mit besonderen Gewächsen. In Dettelbach und Mainstockheim besuchen wir Winzer zwischen Urigkeit und Style. Die nobelsten Blauen Zipfel verputzen wir im Gasthof Leicht in Biebelried am Autobahnkreuz. Das Weingut Fischer in Wiesentheid verbindet Urigkeit mit Moderne, aber ohne Schnickschnack. Der Weinkeller am Schloss in Rüdenhausen ist Ortstreffpunkt im urigen Tonnengewölbe. Der Landgasthof zur Brücke in Wiesentheid verfügt über eine gehobene Küche, der Ort über eine pompöse Kirche. Viel Pfirsichnoten und eine entspannte Katze liefert das Weingut Behringer in Abtswind.

Oberbayern

Klischee-Bayern. Wir wagen den Blick hinter die Kulissen, z.B. im Dallmayr und zeigen, wie man sogar an einem Oktoberfest-Tag genießen kann. Wir klären den Mythos, ob das Jodeln wirklich unterm Dirndl entsteht. Für eine andere Tradition begleiten wir die erfolgreichsten Maibaumklauer des Freistaates. Während es um den G7 Gipfel zu Brodeln anfängt, laufen wir bei einer multinationalen Fronleichnamsprozesion mit. Nach dem Gipfel schauen wir uns in Garmisch-Partenkirchen um. Was bleibt, wenn Politiker, Polizisten und Protestler abgezogen sind? Willkommenskultur! Den Papst a.D. wollten wir daheim besuchen, er war leider nicht zu Hause. Wir lernen drei Bulgaren kennen, die in der Landeshauptstadt das Überleben suchen. Die Pfälzer Weinstube verweist in eine Zeit, in der Bayern auch am Rhein lag. Sein Eigentum (also den Masskrug) schützt der Bayer mit einer Biertracht. Das bayerische Ur-Instrument wird bei einer Alphorn-Bläserin geübt. München bietet Exotik aus aller Herren Länder, das gilt gerade für die Küche. Das führt sogar zu Obazdaschnitzel und Dönereis. Kreative Geister finden sich hier ebenso: Etwa einen U-Boot-Fahrer im Ampertal. Die Landeshauptstadt bietet sowohl Historisches als auch Hipster-Accessoirs. Außerdem versuchen wir uns an der Abendgestaltung: Ob Student oder Gruam-Gräber, die Hauptstadt bietet manches Fortgeh-Juwel. Das Bob Beaman bietet 80er-Jahre und Feeling und Bass, dass die Röhrenhose flattert. Feiern ohne Ende wollen die Berliner können. Wir haben ausprobiert, ob das auch in München klappt. Der Frage, wie schick und wie locker man hier fortgehen kann, haben wir in Barschick und Barschwein geklärt. Nach langer Recherche haben wir in der Hauptstadt sogar Metaller aufgespürt: Rockin‘ München. Tscharlie, Monaco und Baby sind die Protagonisten in drei sehr wichtigen Serien über München. Die Stadt ehrt durch eine Ausstellung deren Regisseur Helmut Dietl.  Terrorwarnungen und Bierpalast bestimmte eine Silvesterfeier in der Großstadt. Laptop und Lederhose war gestern, der Bayer 3.0 trägt Tablet und Tracht. Und die kosmopolitische Bayerin greift zum afrikanischen Dirndl. Ganz hoch hinaus kommen wir auf der Zugspitze, Top of Germany. Ein Abstecher ins katholische Zentrum Bayerns führt uns nach Altötting. Trotz Autobahnnähe ist der Moar in Wilparting einer der schönsten Biergärten Bayerns. Den größten Biergarten der Welt, den Hirschgarten, haben wir auch besucht. Ach ja, gearbeitet wird hier auch: Zum Beispiel im Salzberg. Vom Biergarten ins Café der Macht lehrt uns was von Kuchen, König, klugen Köpfen und im Boden vergrabenen Schätzen. Drei Klöster im Pfaffenwinkel zeigen uns Barock und Gärten fürs Auge und die Seele. Die Bahn sogt für eine Zwangspause in Freising, aber auch für eine Gelegeneit, dort gut zu speisen. Diese drei Cafés in München sind Kult und sind zu besuchen! Das Airbräu am Münchner Flughafen ist Europas einzige Flughafenbrauerei. Kurz vor der Grenze zu Österreich finden wir im Waller zu Reisach einen wunderschönen Biergarten, ein wunderschöneres Kloster und ein wunderschönstes Wirtshaus. Der Gasthof Fraunhofer bietet Volksmusik, Tracht und Tanz mitten im Szeneviertel Glockenbach. Das Awi ist eine wunderbar entspannte Bar im Glockenbach, also kurz vor der Schließung nochmal hinschauen. Im Klinglwirt soll es angeblichen des besten Schweinebraten aller Zeiten geben. Wir haben ihn probiert. Hoch hinaus wollen wir und Münchner Dachbars besuchen. Zunächst im Mandarin Oriental. Das Bayerische Genussfestival bietet allerlei Spezereien mit viel Silvaner. Die Gaststätte Isarthor hat innenstadtnahe Urigkeit ohne Touriströme. Das Gasthaus Kandler in Oberbiberg ist ländliches Idyll vor den Toren der Stadt. Der Westpark zeigt vorzüglich nachgebaute Natur zweier Kontinente. Bei Garmisch besuchen wir die Partnachklamm und das Bräustüberl. Studentisches Feiern lässt sich in der Macho-Bar im Marchionini-Wohnheim erleben. Eine Suppenküche, eine Kaffeerösterei und Schmalzgebäck finden wir am Vikualienmarkt und haben dort ein Mittags-Menü. Der goldene Reiter lässt es dank güldener Dance-Freuden im Souterrain ordentlich krachen. Das Weisse Bräuhaus in München hat Dschungelcamp-Gerichte in bayerischer Tradition im Angebot. Drei Kneipen für normale Leute lassen entspannt im Szeneviertel Glockenbach fortgehen. Die Auer Dult und die Mariahilfkirche bieten Zünftigkeit und tolles Panorama. In der Allianz Arena gehen wir der modernen Mia-san-Mia-Mentalität nach. Das beste Bier Münchens bekommt man in der Forschungsbrauerei in Perlach. Eine Biergartenwanderung durch den Englischen Garten zeigt uns Bier, Biergärten und allerlei Münchner Pomp. Erstaunlicherweise kann man in den Alpen auch Wandern gehen, z.B. am Riederstein bei Tegernsee. Wer Zeit am Wasser verbringen will, ist im Buchscharner Seewirt am Starnberger See und beim Inselblick am Chiemsee gut aufgehoben. Ein poetischer Gastbeitrag würdigt das Café Pinguini im Hochaus, das kleinste Café Münchens. Eine Radltour rauswärts der großen Stadt führt uns zum historischen Gasthaus zur Mühle in Straßlach und zur längsten Floßrutsche Europas. Der Alte Südfriedhof in München bietet Ruhe für Leib und Seele – mit viel Historie und noch mehr Grün. Hinter der markanten Fassade des Lindwurmstüberls bekommt man einfache Gemütlichkeit. Am Echelon in Bad Aibling hört man feinen Electro zwischen NSA-Abhörstation und Bergkulisse. Im Brückenwirt in Kolbermoor stoßen wir auf eine salzige Spezialität. Der Faun im Glockenbachviertel drückt das Wesen seines Viertels voll aus: bunt, schick und historisch. Das Café Roma überzeugt mit luxuriösem Design, leider auch zu luxuriösen Preisen. Das Tattenbach in München zeigt Ritterromantik des Historismus und ein Yuppie-Klo. Im Giesinger Brauhaus finden wir großartiges Bier und moderne Münchner Authentizität. Der Andechser am Dom bietet etwas Promi-Feeling. Im Tushita Teehaus wird Teewissenschaft mit langen Wartenzeiten zelebriert. Bei einem Spaziergang durch Corona-München beißen wir in das Ergebnis der Oktoberfest-Absage. Der Augustiner-Keller zeigt uns die Geschichte kommerzialisierter Gemütlichkeit. Mit der Bahn wandern wir vom Tegernsee zum Schliersee. Aus einer öffentlichen Badeanstalt und Toilette wurde ein Münchner Wirtshaus, das Bad. Ein Parforceritt ist die Café-Tour durch München. Handelshistorisch wird’s bei einem Besuch der Gaststätte Großmarkthalle und im Bauch Münchens. Die Leberkassemmeln der Metzgerzeile werden ausführlich getestet, dabei machen wir uns Gedanken zum Fleischkonsum. Das Schlachthofviertel  bietet mit Bahnwärter Thiel und Alter Utting Feier-, Ess-, Arbeits- und verrückte Kultur. Die Bierstube im Olympiadorf ist von einer retrofuturistischen Betonstadt umgeben. Der Straubinger in München hat nachhaltiges Schweiners und einen Mini-Biergarten im Angebot.

Niederbayern

Da ist der Hund g’freckt. Nix los in Unterbayern? Bis jetzt haben sie sich schon mal durch Kaffeestand-Kultur verdient gemacht. Richtig viel los ist auf der Landshuter Hochzeit, das größte und authentischste Mittelalterfest Europas. Neben der ultimativen Feierei blicken wir hinter die Kulissen: Ob Kämpfer, Feuerschlucker, Spielleute, Tänzer, Fahnenwerfer oder Ritter, die verschiedenen Gruppen machen die LaHo erst zu dem fröhlichen Riesenspektakel. Ein Abend in Passau zeigt, wie raffiniert einfache Lokalitäten sein können. Innstadt und Ilz sind in der Domstadt ausgezeichnete Besuchsziele abseits der großen Touri-Ströme. Die Passauer Innenstadt zeigt Bayern auf enorme Weise verdichtet. Und mit dem niederbayerischen Blutwurz kann man sogar Berliner Aggro-Typen in die Flucht schlagen. Der Ursprung des politischen Aschermittwochs liegt in Vilshofen, wir schauen einmal bei den Sozen vorbei. Eine Alternative zum Hotel kann auch die Übernachtung im Kloster sein. Es rentiert sich auf jeden Fall, wie in Niederaltaich. Ein Besuch in der Gläsernen Scheune in Viechtach zeigt und den fantastischen Realismus, die mystische Sagenwelt Bayerns. Auf dem Weg durch den Bayerischen Wald kommen wir im familienfreundlichen St. Englmar vorbei. Abensberg ist für den Hundertwasserturm bekannt. Wir besuchen den Biergarten der berühmten Brauerei. Der Gidibauer in Hauzenberg punktet mit granitener Urtümlichkeit. Das Kloster Rohr hat eine lange Geschichte, daneben gibts Rinderbraten. Das Weißbierhaus in Straubing überzeugt mit handwerklicher Küche.

Schwaben

Die Schwaben, die zu uns gehören. Sie sind mit den Schwaben von drüben spinnefeind. Auf einem 30. Geburtstag finden wir heraus, was Kalkbrenner mit Maultaschen zu tun hat. Im Allgäu gibts lecker Käse, und einen Trip zu zwei verschiedenen Arten des Katholischen. Augsburg bietet Preziosen aus Papier, nämlich ganz besondere Handtaschen. Neben ordentlich Essen suchen wir nach der Hipster-Ikone Bud Spencer. Außerdem besuchen wir einen der wenigen bayerischen Berufsjäger. Die bayerische, ja deutsche Ikone finden wir in Schwaben: DAS Schloss, auch bekannt als Neuschwanstein. In Pfaffenhofen an der Zusam steht der Gasthof Straub, ein Dorfwirtshaus mit klassizistischer Historie. Klöster sind derzeit nicht gerade überlaufen, dennoch füllen sie sich bisweilen mit Leben, etwa im Kloster Holzen nördlich von Augsburg. Beim Kreuzwirt in Fischen testen wir, ob das Allgäu neben der Landschaft auch kulinarisch was zu bieten hat. Der Goldene Hirsch in Donauwörth bietet schwäbische Küche im 90er Jahre Look. Beim „Fliegenden Bauern“ in Weißensberg kriegen wir Wurstsalat, einen Flugplatz und Schwarzwaldklinik-Vibes. Der Köchlin in Lindau bietet Spezialitäten auch im Kleinformat.

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