Baviera argentina

Ein bayerischer Empfang am Busbahnhof im Villa General Belgrano.

Ein bayerischer Empfang am Busbahnhof in Villa General Belgrano.

Die zweitgrößte Stadt Argentiniens heißt Cordoba und ist vielen Freunden des Rasenballsports als Katastrophe des amtierenden Weltmeisters gegen den Fußball-Zwerg Ösiland bekannt. Doch die Stadt hat einiges mehr zu bieten als die Erinnerung an die Schmach, so gibt es im Umland einen Ort, an dem angeblich das größte Oktoberfest außerhalb Bayerns gefeiert wird und auch sonst im Jahr unser Heimatland einen großen Stellenwert hat.

Wir machen uns von Buenos Aires auf den Weg. Per Flugzeug ins Landesinnere ist es recht teuer, die Eisenbahn gilt als veraltet. Dafür ist das Fernbussystem sehr gut ausgebaut, es gibt für etwas Geld sehr bequeme Busse, die die Nacht durchfahren und normalerweise gehobenen Komfort bieten. Normalerweise.

Wir fahren vom Busbahnhof der Hauptstadt los, es soll die kälteste Nacht des Jahres sein, -1 Grad in Buenos Aires. Wie kalt es da wohl in der Pampa ist? Ordentlich! Denn die Heizung im Bus funktioniert nicht, wir müssen alle Pullover anziehen, damit wir die Jacken über die Hose legen können, um die Beine auch zu wärmen. Das war wohl die kälteste Nacht meines Lebens. In der Früh sind wir in Cordoba angekommen, am Busbahnhof ist noch etwas los, ansonsten ist die Stadt mit ihren 1,3 Millionen Einwohnern wie ausgestorben. Wir müssen etwas suchen (wobei Verlaufen bei den schachbrettartig angeordneten Straßen schwierig, aber möglich ist) bis wir den zentralen Platz mit der Kathedrale gefunden haben. Daneben hat die Touristen-Information schon offen. Ein netter Herr überschüttet uns mit Tipps für die Stadt, mehr aber noch für Tagestrips ins Umland. Anscheinend ist jede Stadt drumrum unbedingt zu besuchen. Das Festival der Frösche verpassen wir leider, mich hätte wirklich interessiert wie die schmecken.

Die Kathedrale Cordobas. Die Ente daneben sammelt für wohltätige Zwecke.

Die Kathedrale Cordobas. Die Ente daneben sammelt für wohltätige Zwecke.

Wir ziehen weiter und kommen an unsere Unterkunft. Ein überaus freundliches Pärchen hat uns bei sich aufgenommen, wir bewohnen ein Zimmer in ihrer Wohnung. Wie sich herausstellt, haben beide über ein Jahr in Hof gelebt, sie kennen die dortigen Biere und Cafés, waren natürlich auch in Bayern unterwegs, wie etwa in Coburg. Da wundere ich mich nicht, dass sie Kulmbacher-Bierdeckel und allerlei Räuchermännlein daheim haben.

Die Aussicht von unserer Wohnung.

Die Aussicht von unserer Wohnung.

Der Altar in der Jesuitenkirche.

Der Altar in der Jesuitenkirche.

Wir schnabulieren köstliche kandierte, mit Schoko überzogene Orangen und gehen dann in die Kirche, es ist ja schließlich Sonntag. Aber nicht in irgendeine Kirche. Sondern in die Jesuitenkirche, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört, da es die älteste noch bestehende Kirche Südamerikas ist, seit 1671 steht sie da.

Der Gottesdienst läuft schon, die Predigt spricht auch Leute an, die nicht fließend argentinisches Spanisch verstehen. Eine einfach getextete, mitreißende, und doch intellektuelle Predigt, die der Jesuitenpfarrer hier hält. Die Kirche ist voll, während des Gottesdienstes gehen die Leute, darunter viele Jugendliche, zur Beichte. Ein großer Kasten neben einem Seitenaltar sammelt für soziale Projekte. Ob auch in Cordoba Priester wegen ihres sozialen Einsatzes während der Militärdiktatur verhaftet, gefoltert und ermordet wurden?

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Die Vorspeise erinnert an Italien, schmeckt aber etwas weniger lang luftgetrocknet.

Anschließend suchen wir das Lokal El solar de tejeda, das uns unsere Vermieter empfohlen haben. Wir laufen durch die Straßen und fragen schließlich eine ältere Dame, ob sie uns weiterhelfen kann. Na und ob! Obwohl sie eigentlich in die andere Richtung muss, führt sie uns bis zum Lokal, sowas nettes. Im Gespräch stellt sich heraus, dass sie Theologie studiert und in Tübingen an ihrer Dissertation geforscht hat. Wo sonst?

Die Portionen sind äußerst fein, aber man muss schon kämpfen.

Die Portionen sind äußerst fein, aber man muss schon kämpfen.

Das solar de tejeda ist ein schönes Restaurant in einer alten Säulenpassage. Die Außentemperatur ist frisch, viel wärmer ist es drin leider auch nicht. Aber dafür wärmt das Essen umso mehr. Wir bestellen eine Vorspeise, die schon sehr an das italienischen Vorbild erinnert, und fast ebenso gut schmeckt. Als Hauptgang esse ich Cabrito, Zickleinhaxe, sehr gut. Das Fleisch ist etwas würziger als das von Lamm, vorzüglich. Aber auch sehr üppig. Meine Begleitung hat Locro, ein Eintopf aus Schweinefleisch, ebenfalls gut.

Die Eingangshalle des Museums, ganz oben widmen sich Plakate im volkstümlichen Totalitarismus-Style der Verehrung Evitas.

Die Eingangshalle des Museums, ganz oben widmen sich Plakate im volkstümlichen Totalitarismus-Style der Verehrung Evitas.

Anschließend schauen wir uns mehrere Museen an, die an der Plaza Espana liegen. Der Palacio Ferreyra, der einheimische Künstler ausstellt, dessen Obergeschoß aber völlig der unkritischen Beweihräucherung Evita Perons gewidmet ist. Die ehemalige Präsidentin Christina Kirchner förderte besonders deren Andenken. Schaut man sich die Zeitdokumente Evitas an, wird man mit Inhalt, Sprache und Aufmachung an die „Auch du gehörst dem Führer“ Plakate des 3. Reichs erinnert. Noja, nicht gut. An der Tür hängen Plakate: „Hier arbeiten keine Gnocchis“. Tatsächlich sind damit nicht die kleinen italienischen Kartoffelknödel gemeint, sondern Parteigänger Kirchners, die unzählige Jobs im Kulturbereich bekommen haben. Da wurden zwar überhaupt keine neuen Angestellten benötigt, aber man konnte so die Arbeitslosenzahlen frisieren. Die neue Regierung entließ daraufhin einige dieser Leute, weshalb es zu Protesten wie hier genannt kam. Im Museums-Café sind mehr Angestellte als Gäste und schauen missmutig in die Gegend.

Ganz putzig: Das Goethe Institut.

Ganz putzig: Das Goethe Institut.

Gegenüber liegt das Museum Emilio Caraffa, das sich der modernen Kunst verschrieben hat. Joa, müsste man sich mit auskennen. Tu ich aber nicht. Dann gibt es noch den Palacio Dionisi, der eine Fotoausstellung beheimatet. Dafür war ein Fotograf in den Slums Lateinamerikas unterwegs und hat die dort lebenden Menschen in ihren Wohnungen portraitiert. Sehr bewegend. Neben dem Palacio befindet sich das Goethe Institut, in dem die Region deutsch lernen kann.

An den Platz grenzt auch ein Park mit Wasserkanälen, an den Bäumen dort hängen Orangen. Wir pflücken eine, die ist aber noch arg sauer, vielleicht ist diese Sorte auch gar nicht zum Essen gedacht.

Anschließend schauen wir uns einen großen Kunsthandwerkermarkt an, auf dem recht viele brasilianische Touristen herumlaufen. Schöne Dinge, schicke Designläden außen rum, ist das hier die Maxvorstadt Cordobas? Doch langsam setzt bei mir die Reizüberflutung ein. Ich muss mich wo hinsetzen und entscheide mich für das Rooftop Güemes. Dort genehmige ich mir einen Kaffee, aber nicht irgendeinen. Sondern einen Cappuccino d’Aviano. Der enthält Kaffee, geschäumte Milch, Charlotte de chocolate (eigentlich ein Schokokuchen, die meinen wohl eher Schokolikör), Sahne, Schokostreussel, Zimt und eine Cocktail Kirsche. Das weckt Lebensgeister!

Vor einiger Zeit wurden unter einer Straße in Cordoba noch Reste einer unterirdischen Jesuitenkapelle entdeckt.

Vor einiger Zeit wurden unter einer Straße in Cordoba noch Reste einer unterirdischen Jesuitenkapelle entdeckt. Angeblich auch mit unterirdischen Gängen, die der Bürgermeister verheimlicht haben soll, um nicht mit dem Straßenbau Probleme zu bekommen.

Abends schauen wir uns das Nachtleben an. Ordentlich was los ist im Antares. Die Preise in dieser Bierbar sind nicht gerade klein, aber das ist man hier schon gewohnt. Das Antares hat auch selbst gebrautes Kölsch im Angebot, das aber nicht sonderlich mundet. Ansonsten gibt es eher englische Sorten wie etwa Ales. In der Gegend gibt es noch weitere Bars, die aber teilweise nur spärlich besucht sind. In einer Bar mit sehr großem Siff-Charme finden wir noch ein paar lustige Hippie-Punks, die uns lauter Reisetipps für das Umland geben wollen. Das Bier gibt’s hier nur in riesigen Literflaschen und zwar vergleichsweise günstig. Die Stadt Villa Belgrano wollen sie uns ausreden. Das sei ja nur ein Touristenort. Stattdessen gäbe es besonders gutes Essen in Colonia Caroya. Das sei aber dann mehr italienisch.

Wir wollen aber unbedingt ins argentinische Klein-Bayern löhnen uns am nächsten Tag ein Ticket am Busbahnhof. Auf dem Weg liegt die Stadt Alta Gracia, in der Che Guevara aufgewachsen ist. Selbstverständlich leisten wir dessen kommunistischen Personenkult keinen Vorschub und fahren weiter, vorbei an einem wunderschönen See. Die Landschaft ist hügelig, braun-grün gehalten im Winter.

Da fühlt man sich doch wie daheim. Immerhin ist das Oktoberfest hier das "Nationale Bierfest".

Da fühlt man sich doch wie daheim. Immerhin ist das hiesige Oktoberfest das „Nationale Bierfest“.

Der Bayern Fan-Kult drückt bei Details einige Augen zu, wer entdeckt die Fehler auf dem Krug?

Der Bayern Fan-Kult drückt bei Details einige Augen zu, wer entdeckt die Fehler auf dem Krug?

Als wir nach Villa General Belgrano hineinfahren, begrüßt uns gleich ein Restaurant namens Bierkeller. Nein wie nett! Auf dem Busbahnhof finden wir eine Holzfigur mit Bierfass, Masskrug, Tirolerhut und Lederhosen. Fängt ja gut an. Unten im Dorf noch ein geschnitztes Holztor, auf dem die Gäste zum Oktoberfest willkommen geheißen werden. Die dahinterliegenden Geschäfte hauen einen dann echt um. Café Alter Zeppelin, Kleiner Klaus, Brunnen Bier, Viejo Munich, Rotenburg Arte & Cerveza usw. usf. Die Biersorten heißen dann „Gut Bier“, „Waffe Bier“, „WeizBier“, „Berlin“ oder „Das Glück“.

In den Auslagen der Geschäfte fällt auf, dass Bayern eher für Gemütlichkeit steht, Deutschland dagegen für Militärtradition. Es gibt T-Shirts mit dem roten Baron, der Stuka und natürlich der Graf Spee. Denn von der stammen viele der rund 6000 Bewohner ab.

Freunde der Volksmusik kommen hier voll auf ihre Kosten.

Freunde der Volksmusik kommen hier voll auf ihre Kosten.

Der Ort Villa General Belgrano wurde in den 1930er Jahren von zwei Deutschen gegründet. Als im Dezember 1939 das Panzerschiff Graf Spee vor Montevideo vom Kapitän versenkt wurde, kam die Besatzung ins deutschenfreundliche Argentinien und siedelte sich in dieser Stadt an. Erst vor einigen Jahren soll der letzte Matrose dort gestorben sein.Die meisten Menschen, die wir sehen, haben aber die typisch dunklen Augen und Haare Südamerikas.

Seit den 60ern wird Oktoberfest gefeiert, man hat also bereits in der Nachahmung Tradition! Mancherorts hört man, es sei das größte Oktoberfest außerhalb Münchens, wühlt man sich durch ein paar Zeitungsartikel, kommen allerdings noch einige Feste in Brasilien, den USA und sogar China vorher. Also, nicht ganz so hoch die Latte anlegen, amigos! Dennoch muss man anerkennen, dass es mittlerweile zu einem nationalen Fest ernannt wurde. 2016 kostete die Mass 160 Peso, also umgerechnet etwas über 10 Euro. Worüber sich die Münchner aufregen, ist hier ein fast normaler Bierpreis. Unser Besuch liegt allerdings nicht in der Oktoberfestzeit.

Das Rathaus nimmt wohl Anleihen irgendwo zwischen Schwarzwaldklinik und Straubing.

Das Rathaus nimmt wohl Anleihen irgendwo zwischen Schwarzwaldklinik und Straubing.

Ich wusste gar nicht, dass Yoda Deutscher ist.

Ich wusste gar nicht, dass Yoda Deutscher ist.

Die Aussicht vom "deutschen Gipfel".

Die Aussicht vom „deutschen Gipfel“.

Das Deutschland, das nicht bayerisch oder alpin ist, ist deutlich militaristisch.

Das Deutschland, das nicht bayerisch oder alpin ist, ist deutlich militaristisch.

Das Rathaus, das ordentlich deutsch wirkt, hat noch geschlossen. Also wenden wir uns den Bergen zu, wir besteigen den Pico aleman, die „deutsche Bergspitze“. 997 Meter über dem Meeresspiegel. Von unten wirkt der Berg über der Stadt gar nicht so hoch, denn erst auf dem Weg stellt man fest, dass es immer weiter und weiter und weiter nach oben geht. Gut zu Fuß sollte man schon sein, aber kein geübter Bergsteiger. Von oben sieht man weit in die von Bergen flankierte Ebene, schwarze Rinder grasen an den Berghängen. Der Abstieg wird nicht minder anstrengend als der Aufstieg, endlich in der Stadt suchen wir uns sofort was zu Essen. An einer kleinen Bar genehmigen wir uns Hamburger, die so lala schmecken. Besser wird es im Rathaus, zu Blasmusikklängen besuchen wir zig Stände, die allesamt Schokolade anbieten. Denn gerade läuft das Fest der Alpenschokolade. Natürlich wird mit Männlein im Tirolerhut geworben, die rund und fröhlich heiße Schokolade trinken. Schon lustig, da ist man auf dem Kontinent, von dem die Schoki kam, aber werbetechnisch ziehen die Alpen. Besonders fein ist eine weiße Schokolade, die wie gefaltete Baumrinde aussieht.

Oooooch, was sind wir Bayern/Schweizer/Ösis doch süüüüß.

Oooooch, was sind wir Bayern/Schweizer/Ösis doch süüüüß.

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Das Münchner Kindl hat es bis nach Argentinien geschafft.

In einem Laden kaufe ich mir eine 0,3er Flasche Viejo Munich (also Alt München) Bier, in der Ausführung Roja. Also ein Rotbier, wie man es etwa in Bayern im Nürnberger Schanzenbräu findet. Auf der Homepage wirbt man mit dem „Reinheitsgebot“ des Bayernfürsten „Guillermo IV.“ von 1516. Allerdings darf ich ganze 90 Peso dafür löhnen, sechs Euro für eine 0,3 Liter Flasche. Im Bus zurück mache ich sie auf, weil ich doch ziemlich Durst hab. Ja, man kann es trinken aber es ist schon eher süßlich, erinnert an belgische Biere.

Wir schauen noch kurz in die Brauerei „MAK“ rein, die mit dem bayerischen Rautenmuster wirbt. Der argentinische Angestellte erklärt uns, dass der Firmenchef, ein Deutsch-Brasilianer, den Namen aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen seiner Kinder zusammengesetzt hat. Mit dem Kennzeichen-Kürzel für Marktredwitz hat das also nichts zu tun.

Diese Brauerei hat nix mit dem oberfränkischen Marktredwitz zu tun.

Diese Brauerei hat nix mit dem oberfränkischen Marktredwitz zu tun.

Bisher sind wir schon fast einen Tag in der Stadt und haben noch niemanden deutsch sprechen hören. Wir haben die Hoffnung schon fast aufgegeben, als wir in einem Souvenirladen von einem grauhaarigen Herren bedient werden, der so gar nicht südamerikanisch aussieht. Wir sprechen ihn auf die Geschichte des Ortes an und schon wechseln wir von Spanischen ins Deutsche. Er spricht mit einer Art norddeutschem Akzent, obwohl er in Argentinien geboren wurde. Aber aus Norddeutschland kamen wohl die Matrosen der Graf Spee her. Und jetzt machen deren Kinder ihr Geld mit der Vermarktung bayerischer Gemütlichkeit. Ha! Seine Kinder waren in der deutschen Schule, ob sie sich vielleicht einmal wieder in Deutschland ansiedeln?

In der Nähe liegt das Calamuchita-Tal, das eher schweizerisch-alpin geprägt sein soll. Dafür reicht aber unsere Zeit nicht mehr. Wir reisen wieder zurück und lassen diese merkwürdige deutsch-bayerische Kolonie (gut, kleine Gruppen Österreicher und Schweizer haben sich hier auch angesiedelt) irgendwo am anderen Ende der Welt hinter uns.

Schön verschlafene Stimmung in Cosquin. Wer findet die Katze im Suchbild?

Schön verschlafene Stimmung in Cosquin. Wer findet die Katze im Suchbild?

Bayern von Kitsch bis Kunst.

Bayern von Kitsch bis Kunst.

Am nächsten Tag haben wir noch den Ort Cosquin auf dem Radar. Wir fahren mit dem Zug hin, der recht günstig ist, aber auch etwas braucht. Die Sitze im Zug sind von der Firma Grammer aus der Oberpfalz, sehr schön! Cosquin ist für ein Folklore-Musik-Festival bekannt, der Ort ist etwas verschlafen. Mei, da hat man dann halt mal eine argentinische Kleinstadt gesehen. Souvenirs gibt’s hier günstiger als in der Großstadt, allerdings sind von den Alfajores (argentinische Plätzchen mit Füllung) nach der Heimreise die Hälfte verdorben. Je nun…

Die Rückfahrt von Cordoba nach Buenos Aires erfolgt mit einer anderen Busagentur, wo man wie im Flugzeug Essen und Getränke an den Platz serviert bekommt. Auch die Heizung funktioniert.

Irgendwann werden wir uns einmal fragen, was hat Bayern für die Welt geleistet? Außer Deutschland durchgefüttert, dadurch Europas Wirtschaft gerettet und so die Weltwirtschaft vor dem Kollaps zu bewahren. Außer ein Hort von Fleiß UND Lebensfreude zu sein. Im Rest von Europa gibts ja nur immer eines von beiden. Außer Kultur und Zivilisation über Jahrhunderte hinweg zu tragen. Außer unzählige wissenschaftliche Leistungen zu erbringen. Das ist für uns Bayern ja alles selbstverständlich. Nein, wir sorgen auch in einem kleinen Ort in Argentinien für Tourismus-Umsatz. Und das ist doch schon etwas.

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