Dortmund

Liebe Münchner, ihr müsst jetzt ganz stark sein. Dortmund hatte bisweilen einen höheren Brauereiausstoß als ihr. Und die Biere schmecken heute noch durch die Bank sehr gut. Freilich nicht ganz so gut wie ein Sonnenbier aus Bischberg oder ein Hebendanz in Forchheim, aber weitaus besser als Schaufel, Tiger und Co. Dafür seid ihr halt im Fußball besser. Wir haben uns in Dortmund durch die Biere probiert, und das einzige, bei dem es einem die Zehennägel aufrollte, kam aus Bayern.

An manchen Stellen prägen malerische Industrieruinen die Landschaft, wie aus einer freundlichen postapokalyptischen Zukunft.

An manchen Stellen prägen malerische Industrieruinen die Landschaft, wie aus einer freundlichen postapokalyptischen Zukunft.

Kurz nach Ankunft in Dortmund füllen wir das Bäuchlein vor, damit wir bis zum späteren Abendessen aushalten, und natürlich die kommende Bierprobe mit klarem Kopf durchstehen. Wer weiß, was die Dortmunder in ihr Bier reintun? Ob das bayerische Reinheitsgebot auch hier gilt? Ja, gilt es. Zumindest beim Bier haben die Preußen schon früh gelernt, dass der bayerische Weg halt doch der bessere ist. Und was haben sie jetzt draus gemacht?

Der Phoenixsee steht auf dem Gelände eines riesigen alten Stahlwerks, das nach China verkauft wurde. Drumrum ein Jachthafen und verbunkerte Villen.

Der Phoenixsee steht auf dem Gelände eines riesigen alten Stahlwerks, das nach China verkauft wurde. Drumrum ein Jachthafen und verbunkerte Villen.

Wir probieren zuerst das Union Export. Das wirkt sehr leicht und frisch, hat keinen besonderen Eigengeschmack. Es ist besonders geeignet zum schnellen Wegtrinken an heißen Tagen, ein Starter. Anschließend folgt das Bergmann Pils. Das war früher eine Kult- bzw. Traditionsbrauerei, die erst 2010 wiederbelebt wurde. Preislich rangiert es allerdings ziemlich weit oben. 10,49 Euro kostet der Kasten. Der enthält aber nur zehn Flaschen. Also nur die Hälfte eines normalen Kastens. Und die Flaschen sind auch nur 0,3 Liter. Huiuiui. Rentiert es sich? Ja. Es kommt zuerst mild rüber, dann folgt ein feinwürziger Nachgeschmack. Öha. Sehr gut komponiert. Als Bier, das man zu Beginn eines Abends trinkt, ist es wunderbar. Wenn man aber schon einige andere Biere intus hat, dann wirkt der Nachgeschmack doch zu heftig.

Vieles in der Stadt ist aber noch im Wartezustand.

Vieles in der Stadt ist aber noch im Wartezustand.

Das dritte im Bunde der ersten Runde nennt sich Hövel. Es kommt in einer bauchigen, dunkelgrünen Flasche mit Bügelverschluss daher. Oho, so will man wohl Tradition schon anhand des Glases ausdrücken. Als ich vor Kurzem noch einmal Georg Lohmeiers Film „Der Pfandlbräu“ im Fernsehen sah, da war mir, als müsste ich öfters die dunklen Biere probieren. Wenn Lohmeier, Gott hab ihn selig, wüsste, wie viel mehr Pils als Helles und Dunkles ich so verkoste, der würde mich glatt exbavarifizieren. Dieses Hövels ist aber zum Glück ein Dunkles, und was für eins. Würzig, ja, aber doch so süffig, dass man es auch noch am Ende eines Abends nach diversen anderen Bieren trinken kann. Die wuchtige, malzige Schwere anderer dunkler Biere gibt’s hier nicht, eher die Leichtigkeit einer dunkeläugigen, mediterranen Schönheit.

Raumpatrouille Orion müsste auf dem Nordmarkt mal für Ordnung sorgen, das passende Landegebäude steht schon.

Raumpatrouille Orion müsste auf dem Nordmarkt mal für Ordnung sorgen, das passende Landegebäude steht schon.

So, genug probiert, der Bauch muss endgültig für den weiteren Abend gefüllt werden. Das tun wir im Jankas in der Nordstadt. Hier gibt’s es französische Küche, vielleicht das erste Mal, dass ich so etwas nach dem Schüleraustausch in vergangenen Jahrtausend esse. Zum Glück findet ein bayerischer Magen seit Böfflamott und Crème bavaroise hier Anknüpfungspunkte. Die Atmosphäre ist recht lauschig, wir sitzen im Biergarten neben meterhohem Bambus, die Inneneinrichtung dagegen ist eher steril, umso uriger das Klo.

Die Jugend bestellt einen Minzeistee, der etwas komisch schmeckt. Das Bier names Wickart’s Hell lässt die Wirtin nur für sich brauen, in einer kleinen Brauerei im Sauerland. Es hat einen leicht metallischen Geschmack, nicht ungut, aber schon charaktervoller.

Das Dortmunder U kennt man aus dem Tatort.

Das Dortmunder U kennt man aus dem Tatort.

Zunächst kommt ein Gurken-Melonen-Salat mit Büffelmozzarella als Gruß aus der Küche, frisch und leicht deftig. Ich esse zum Hauptgang Muscheln mit Fenchel, top. Dazu gibt’s einen tollen Senf. Oder Dip, was auch immer. Das Knoblauchbaguette enthält keinen Knoblauch, was den Begleitern zu Gute kam, man unterhält sich ja schon etwas öfter an so einem Abend. Aber es sättigt. Als Nachspeise habe ich Clafoutis mit Schwarz- und Brombeeren, und dazu ein Mokkaeis mit Sahne. Ein Clafoutis ist ein kleiner Kuchen, der noch warm in einem kleinen Förmchen auf den Tisch kommt. Also ein so ein guter Kuchen aber auch, sicherlich einer der besten dieses Jahr.

Danach hätte natürlich ein Quittenschnaps gepasst. Den haben sie aber nicht. Unfassbar. Tage später stelle ich fest, dass Quittenlikör in NRW unter dem Label „Zickengold“ verkauft wird. Dieses Land muss noch so viel lernen…

Stattdessen trinken wir einen leicht rassen, aber äußerst feinen Calvados. Der ist angewärmt, was sein Aroma besser entfaltet, das Glas ist schwer und breit. Das sollte man in Bayern einführen, die Schnäpse vom Kriechenbauern könnte so etwas durchaus noch weiter aufwerten.

Anschließend laufen wir zum Nordmarkt. Ein recht dunkler Park, bevölkert von, tja, doch eher halbseidenen Gestalten männlichen Geschlechts, Frauen sind kaum zu sehen.

Aus einer Industriestadt wurde eine Parkstadt.

Aus einer Industriestadt wurde eine Parkstadt.

Hier liegt der Salon Fink. Der wirkt wie eine alte Milchbar der 50er Jahre, tolles Design. Draußen ist gemischt-altes Publikum, drinnen eher so um die 20 und offensichtlich Freunde des Punkrocks. Eine ebensolche Band spielt darin gerade ihren Tribut an die Vorgängerband, die allerdings schon weg ist.

Hier probiere ich Kronen Pils, kann man trinken, es ist nicht zu herb, aber eher so im Mittelfeld. Wir ziehen weiter durch die Stadt und wollen in zwei traditionelle Kneipen reinschauen. In den Schlips, wo es nur Stößchen (was das ist, dazu gleich mehr), Wacholder Tonic (also Gin) und Wasser gibt, dazu noch ein paar traditionelle Brände. Es ist zwar einiges los, aber leider geschlossene Gesellschaft, denn der Schlips hat nur Dienstag und Samstag offen. Reduktion aufs Wesentliche. Nämlich aufs traditionelle dienstägliche Dortmunder Bier-und-Gin-Tonic-Trinken.

Auch in der zweiten urigen Kultbar, dem Gänsemarkt, ist die Bude voll. Schaut aber auch gut aus. Also gehen wir auf den Alten Markt und trinken dort ein naturtrübes Kellerbier im Wenkers Brauhaus. Das ist gut trinkbar, ganz leicht hefig. Im Unterschied zum Zoigl aber weniger feinwürzig-süffig, sondern klarer im Geschmack.

Das Klo im Kraftstoff besteht aus alten Comics. Ein Pflichtbesuch für den Comicfreund.

Das Klo im Kraftstoff besteht aus alten Comics. Ein Pflichtbesuch für den Comicfreund.

Jetzt noch zur Cocktail Happy Hour ins Kraftstoff. Das war früher mal eine Tankstelle, auch heute kann hier noch ordentlich getankt werden. Entschuldigung für diesen allernaheliegendsten Dämlackwitz. Für 4,20 Euro leiste ich mir eine Lynchburg Lemonade, die allerdings grauenvoll süß ist. Da entdecke ich auf dem Tisch einen Werbeaufsteller, der für ein Wheat Pale Ale namens Bayerisch Nizza wirbt. So viel Anglizismen lassen mich an der Authentizität des Bieres zweifeln (immerhin verkaufen ja die Holländer auch Bavaria Bier). Doch bei näherem Hinsehen stammt das Bier aus einer Brauerei namens Hanscraft aus Aschaffenburg. Ha! Da wacht die Neugier wieder auf. Die Bedienung weiß allerdings anfangs nicht, wovon ich spreche. Ich zeige ihr den Aufsteller, und nachdem sie den Kollegen gefragt hat, schaut noch eine weitere Bedienung im Lager nach und bringt mir ein dunkles Bier derselben Brauerei. Das heißt Black Nizza Motor Öl und kostet 4,90 Euro. Ein Imperial Stout. Also brutales Zeug. Wie Motoröl läuft es schon äußerst viskosig ins Glas. Die Prozentangabe beläuft sich auf ganze neun Prozent. Oida! Das Aroma rollt einem die Zehennägel nach oben und setzt sich im Mund als Nachgeschmack fest. Laut Etikett sind Kaffee- und Schokoladenmalze drin, die findet man tatsächlich im Geschmack, neben dem Machinenölgeschmack. Gut, es ist besser als viele Starkbiere, weil es nicht ganz so süßlich rüberkommt, aber an einem normalen Abend? Einfach so aus heiterem Himmel? Nenene.

Das Bier links im Glas ist so dunkel, dass es sämtliche Lichtstrahlen absorbiert.

Das Bier links im Glas ist so dunkel, dass es sämtliche Lichtstrahlen absorbiert.

Am nächsten Tag sind wir wieder im Kraftstoff, da will ich mir endlich das richtige Pale Ale bestellen, aber hier wiegelt die Bedienung gleich ab. Von der Brauerei haben sie nichts mehr da. Hmmm, verdächtig. Ich bestelle mir stattdessen ein Allgäuer Büble Bier, dass mich sogleich mit der bayerischen Braukunst wieder versöhnt. Übrigens gehört diese Brauerei über die Radeberger Gruppe zu Dr. Oetker, und damit zum selben Konzern wie die meisten Dortmunder Brauereien. Die Whiskyauswahl im Kraftstoff ist noch zu empfehlen, gut sortiert und zu Preisen wie in der Oberpfalz.

Tagsüber fahren wir etwas durch die Stadt, die erstaunlich grün ist, Dortmund ist sogar die zweitgrünste Stadt Deutschlands. Am Phoenixsee, einem ehemaligen Stahlwerk, dass nun renaturiert zu einem See umgewandelt wurde, machen wir Station und essen Eis. Nebenan wird Bochumer Fiege Pils ausgeschenkt (das Helle ist übrigens hervorragend, ein derartig bayerischer Biergeschmack!). Dieses Bier ist in Dortmund jedoch verhasst, ungefähr so wie ein Clubberer in Fürth.

Am Abend schauen wir das BVB-Spiel, das allerdings wenig Ruhm für die Stadt bringt. Davor haben wir monströs Fleisch gegrillt, wohl auch ein Hobby der Dortmunder. Dazu gibt es ein äußerst wohlschmeckendes Brinkhoff’s. Das ist eher säuerlich, frisch, leicht zitronig, ein wirklich gutes Pils. Der Herr Brinkhoff war ein Dortmunder Braumeister, der eine Umsatzbeteiligung für sein Export-Bier durchsetzte und dadurch zu immensem Wohlstand kam. Bismarck wird der Spruch zugeschrieben: „Reich wie Brinkhoff“.

Weiterhin gibt’s ein Stifts Bier, das früher nur auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters ausgeschenkt wurde. Aber weil es nun zu einem Großkonzern gehört, darf es auch am weiteren Konsummarkt teilnehmen und kommerzialisiert werden. Es ist sehr mild und ähnlich trinkbar wie das Union Export. Von letzterer Brauerei probieren wir auch das Pils, basst.

Der Größenvergleich, rechts im Bild ein 0,3er Glas.

Der Größenvergleich, rechts im Bild ein 0,3er Glas.

Eine Dortmunder Bar testen wir noch. Generell muss man sagen, dass man aufgrund der breiteren Straßen in Dortmund deutlich mehr draußen und damit lauschiger sitzen kann als in anderen Städten. Darum setzen wir uns in der Bar Schilling im Kreuzviertel erst einmal unter die hohen Bäume und trinken ein 0,3er Brinkhoff’s. Wegen der Anwohner müssen wir uns aber dann nach drinnen an den Tresen begeben. Hier bestellen wir uns noch ein Brinkhoff’s, und zwar im Stößchen. Das ist ein 0,125 Miniglas, eigentlich ein Witz für einen Bayern. Und man kann ja schon übers Kölsch so gut lachen. Wer hätte gedacht, dass man Köln noch unterbieten kann? Also, Augenbrauen zweifelnd-belustigt hochgezogen und probiert. Und Donnerwetter, in dem Glas, das zwar klein, aber nach oben breiter geöffnet ist als das 0,3er, schmeckt das Brinkhoff’s deutlich besser. Hm, angesichts der Biervielfalt bayerischer Brauereien könnte man diese Gläser auch bei uns für Bierverkostungen einsetzen.

Noch einen Tag später schauen wir uns das Dortmunder U an. Das ist keine U-Bahn, sondern eine alte Brauerei, die in ein Kulturzentrum umgewandelt wurde. Von oben bietet sich ein guter Ausblick rund um die Stadt. Oben drin ist auch ein Club, in dem oftmals bekannte Fußballer der weiblichen Jugend vom Lande näher kommt. Also vergleichbar mit dem P1 in München. Allerdings mit wohl besserer Aussicht. Aber ob es an die Dachclubs Berlins heranreicht?

Das U steht nicht für U-Bahn, sondern für Unionsbrauerei.

Das U steht nicht für U-Bahn, sondern für Unionbrauerei.

Ein Ort sollte dem Besucher auch auf die Agenda kommen. Die Zeche Zollern. Bier und Kneipen hat man ja in Bayern genug, Bergwerke bei Berchtesgaden oder früher in Penzberg.

Obwohl die Arbeit nicht nur unter Tage hart war, setzte man nicht nur auf reinen Funktionalismus.

Obwohl (oder weil) die Arbeit nicht nur unter Tage hart war, klotzte man bei den Zechengebäuden.

Doch so etwas wie im Ruhrgebiet, das muss man sich mal geben. Die Zeche Zollern entstand zur Gründerzeit und ist dermaßen schön, ja schlossartig, im Stil des Historismus gestaltet. Wenn man sich heutige Fabrikgebäude dagegen anschaut… Dennoch war die Arbeit dort heftig, wir erfahren über die Ausbildung der Bergleute, ihre Krankheiten wie Hakenwürmer, Staublunge, Vitamin-D-Mangel oder Arbeitsunfälle. In den 60ern wurde die Zeche geschlossen. Das muss man sich schon mal geben, wie in einigen Jahren auf einmal zigtausende auf der Straße standen. So eine Situation kennen wohl nicht mal Schweinfurt oder die Nürnberg-Fürther-Region. Ob das Ruhrgebiet diesen Strukturwandel endlich stemmt?

Einen besonders schönen Ausblick auf das erstaunlicherweise sehr grüne Umland bietet der Förderturm. Das Maschinenhaus ist im Jugendstil gestaltet und wirklich prächtig. Farbige Glasfenster im Eingang, die Anzeigenfassungen in Marmor. Daneben die mächtigen Maschinen von Siemens und Halske. Eine tolle Kulisse für einen Steampunk-Film.

Ein hoher Turm, um wertvolle Kohle aus der Tiefe zu fördern.

Ein hoher Turm, um wertvolle Kohle aus der Tiefe zu fördern.

Ein letzter Gruß des Potts.

Ein letzter Gruß des Potts.

Eine unscheinbare Treppe führt ins Untergeschoß, hier finden wir eine moderne Installation eines Tempels der heiligen Barbara, der eigentlich nur aus einem Gebetsteppich und oranger Lichtstimmung besteht. Noja.

In einem anderen Gebäude gibt es noch eine Ausstellung zu einer Kultfigur des Potts, dem Kumpel Anton, der Schutzheiligen der Bergleute, genau, der heiligen Barbara, und den Beatles, also zum Lebensstil und Freizeitverhalten der Bergarbeiter.

Essen gibt es auch. Einerseits das Restaurant Pferdehalle, das Dortmunder Gerichte zu doch etwas höheren Preisen anbietet. Da aber gerade Tag des offenen Denkmals ist, gibt es im Eingangsbereich der Zeche Currywurst. Jawoll, damit wäre die Ruhrpottromantik wohl perfekt. Stilecht trinke ich dazu ein Apollinaris.

Das ist nicht der Eingang zum Rathaus im Auenland.

Das ist nicht der Eingang zum Rathaus im Auenland.

Eine helle, luftige Konstruktion für die Maschinen, bei den Menschen unter Tage sah es ganz anders aus.

Eine helle, luftige Konstruktion für die Maschinen, bei den Menschen unter Tage sah es ganz anders aus.

Für die Anzeigen kommt nur Marmor in Frage, was sonst?

Für die Anzeigen kommt nur Marmor in Frage, was sonst?

Der Museumsshop betont mit allerlei Postkarten im Stile von „Schakkeline tu mal die Omma winken“ den Stolz auf den schepsen Charme des Ruhrgebiets. Die Souvenirs wirken im Vergleich zu bayerischen Produkten cooler, bei uns sind sie entweder richtig edel, richtig kitschig, oder richtig hipsterig. Wobei, wenn ich so drüber nachdenke, an die Coolness eines Monaco Franze kommt der Pott dann doch nicht ran. Allerdings, wo bleibt der würdige Nachfolger des Monaco? Außer dem Autor dieser Zeilen (gutaussehender Lach-Emoji).

Wir fahren wieder zurück, der Bahnhof liegt gleich neben dem Puff, aus dem wüste Gesellen herauskommen. Auf den Bahnhof sind die Dortmunder gar nicht gut zu sprechen, wobei er jetzt nicht besonders hässlicher ist als andere deutsche Bahnhöfe. Weil man sich auf Verspätungen bei der Bahn verlassen kann, erreiche ich ohne Probleme den Zug und verlasse die Stadt in Richtung Ruhrgebiet.

Was lernt man von Dortmund? Für Verkostungen Stößchen-Gläser ordern. Guten Schnaps anwärmen und aus dicken Gläsern trinken. Den Trend zu Craft-Bieren mit Vorsicht genießen. Und: Man kann auch feines Bier brauen, wenn man zu riesigen Brauereikonzernen gehört. Trinkt euch ruhig mal durch die Stadt, liebe Münchner, wenn ihr dort euren nächsten Auswärtssieg feiert!