Schmidl und die Neue Welt Teil 1

In diessen folgenden mancherley Berichten seyen dem Leser allererstaunlichste Begebenheiten und thatsächliche Geschehnisse wahrheitsgemäss Kundt gethan. Wir hören von erlesenen Speißen, dem Amusement der Eingeborenen, den ergötzlichen Bauwercken sowie den mannigfaltigen Viertheln diesser grossen Stadt. Derweylen erfahret der Leser ebenso Neuwes vom Lebenswandel dess Herren Ulrich Schmidl, geboren zu Straubing anno Domini 1510.

Vor dem Obelisken wird des Abends immer die argentinische Flagge eingeholt.

Auf den Obelisken laufen viele Sichtachsen in der Stadt zu.

Die Straße des 9. Juli (Unabhängigkeits- und Nationalfeiertag) wird von neuen und alten Hochhäusern und Prachtbauten gesäumt.

Die Straße des 9. Juli (Unabhängigkeits- und Nationalfeiertag) wird von neuen und alten Hochhäusern und Prachtbauten gesäumt.

In der Ferne grüßt Evita vom Entwicklungs- und Sozialministerium. Sie hatte jahrelang als Radiomoderatorin gearbeitet.

In der Ferne grüßt Evita vom Entwicklungs- und Sozialministerium. Sie hatte jahrelang als Radiomoderatorin gearbeitet.

Buenos Aires ist die Hauptstadt Argentiniens und hat in seiner Metropolregion über 13 Millionen Einwohner, mehr als der komplette Freistaat Bayern. Straubing ist das Verwaltungszentrum der Planungsregion Donau-Wald und hat knapp 47 000 Einwohner. Beide Städte liegen über 11 000 Kilometer auseinander und haben doch etwas gemeinsam.

Der Schmidl Uli höchstselbst.

Der Schmidl Uli höchstselbst. (Quelle: commons.wikipedia.com)

Die Geschichte beginnt 1534 oder 1535 (über das genaue Jahr ist sich die Forschung uneinig). Ulrich Schmidl, der aus einer angesehenen Straubinger Patrizierfamilie stammt, kommt über Antwerpen nach Cadiz. Dort will er sich auf eine Expedition nach Südamerika einschiffen. Die Ferne und vor allem die Reichtümer der Neuen Welt locken. Die Reise wird unter anderem vom Nürnberger Großkaufmann Jakob Welser finanziert. Bayern sind also schon recht früh bei der Eroberung des neuen Kontinents am Start, vor allem aus ökonomischen Gründen. 2500 Seeleute und Soldaten umfasst die Expedition unter dem Kommando von Pedro de Mendoza, darunter 180 Deutsche und Niederländer. Im September stechen ihre Schiffe in See, im Januar 1536 erreichen sie ihr Ziel, die Mündung des Rio de la Plata. Dort gründet Mendoza im März desselben Jahres die Stadt Puerto de Nuestra Señora Santa María del Buen Ayre, kurz Buenos Aires. Ulrich Schmidl ist zugegen, er gilt auch als Mitbegründer der Stadt. Er schreibt die Geschichte dieser Expedition auf und ist einer von ganz wenigen Conquistadoren, die überhaupt schriftlich über ihr Leben berichten. Und einer von ganz wenigen Conquistadoren, die diese Expedition überleben…

Links der Torre Monumental, in der Mitte der Plaza San Martin. Rechts das Edificio Kavanagh von 1936. Corina Kavanagh investierte in den 1930ern ihr gesamtes Vermögen in den Bau dieses Hochhauses. Angeblich wollte sie mit der Bauform der noblen Familie Anchorena den Blick auf die dahinter liegende Kirche versperren. Denn die hatten einer Heirat des Sohnes mit der reichen, aber aus einfachen Verhältnissen stammenden Corina nicht zugestimmt.

Links der Torre Monumental, in der Mitte der Plaza San Martin. Rechts das Edificio Kavanagh von 1936. Corina Kavanagh investierte in den 1930ern ihr gesamtes Vermögen in den Bau dieses Hochhauses. Angeblich wollte sie mit der Bauform der noblen Familie Anchorena den Blick auf die dahinter liegende Kirche versperren. Denn die hatten einer Heirat des Sohnes mit der reichen, aber aus einfachen Verhältnissen stammenden Corina nicht zugestimmt.

Eine frühe Abbildung von Buenos Aires. Warum die Gehängten in der rechten Bildhälfte keine Beine mehr haben, klären wir im Beitrag über das Essen.

Eine frühe Abbildung von Buenos Aires. Warum die Gehängten in der rechten Bildhälfte keine Beine mehr haben, klären wir im Beitrag über das Essen. (Quelle: claseshistoria.com)

Mein Flug geht über Madrid, von dieser Stadt aus dauert es elfeinhalb Stunden. Es kommt einem schon lange vor, v.a. wenn man mit einer Fluglinie reist, in der die Kopfhörer Geld kosten und man so kein Bordkino mitverfolgen kann. 21 century problem, Mr. Schmidl. Ich lande auf dem internationalen Flughafen Ezeiza und stehe erst einmal in der Schlange. Einreise und Zollkontrolle. Da merkt man, wie gut man es in der EU dank Schengen hat. Hinweisschildern begrüßen den Reisenden, ja nicht in ein Taxi zu steigen, das einem mündlich angeboten wird. Überfall- oder Entführungsgefahr? Das tun wir natürlich nicht, sondern kaufen uns ein Busticket der Firma Tienda Leon, Kostenpunkt 190 Peso, umgerechnet knapp 12 Euro. Tienda Leon ist auf Fahrten von den beiden Flughäfen der Stadt zum Bahnhof spezialisiert, also ziemlich ins Zentrum. Der Bus ist nach etwas Suchen bald gefunden, man sitzt bequem und es gibt sogar WLAN, was natürlich genutzt wird. Zunächst geht die Fahrt durch einen schier endlosen Dschungel von Hochhäusern aus den 60ern und 70er Jahren. Die Stadtlandschaft ändert sich als wir uns dem Stadtzentrum nähern. Prächtigste Hochhäuser aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts und der kürzlich vergangenen Jahrzehnte lassen den Besucher staunen. Buenos Aires, die europäischste Metropole Lateinamerikas, kann problemlos in einer Liga mit Paris oder London mithalten, was den Bombast der Bauten angeht. Mei, in Straubing findet man auch schöne Häuser ehemaliger Großbauern, aber was die Großbauern und Viehhändler Argentiniens hier auf die Beine gestellt haben, übersteigt dann doch das Fassungsvermögen. Man merkt, dass der Reichtum eines Landes, ja fast eines Kontinents von hier aus in die Welt verschifft wurde. Und ein Teil dieses Reichtums wurde und wird in Buenos Aires verbaut. Achja, noch ein Wort zum Klima: Während Schmidl im Januar ankam, also es schön warm hatte (Südhalbkugel), komme ich im Juli an. Winterjacke, Schal und Mütze sind Pflicht.

Von den Palmen darf man sich nicht täuschen lassen: In Buenos Aires kann es auch kalt werden.

Von den Palmen darf man sich nicht täuschen lassen: In Buenos Aires kann es auch kalt werden.

Schmidl und Co mussten erst einmal eine Stadt gründen, damals im Gebiet der Viertels San Telmo. Da sie im späten Sommer landeten, war es zu spät für eine Aussaat. Die Indianer der kargen Region drumrum wollten nicht lange ihre Lebensmittel mit den Neuankömmlingen teilen, diese reagierten mit Repressalien. Die Indianer konterten mit Angriffen. Darum kann man auf einer ersten Abbildung von Buenos Aires auch Befestigungsanlagen erkennen.

In alle vier Himmelsrichtungen bietet sich ein Stadtmeer dar. Ganz hinten rechts kann man die Kuppel des Kongresses erkennen, hinten links das Entwicklungsministerium mit dem Konterfei Evitas.

In alle vier Himmelsrichtungen bietet sich ein Stadtmeer dar. Ganz hinten rechts kann man die Kuppel des Kongresses erkennen, hinten links das Entwicklungsministerium mit dem Konterfei Evitas.

In Recoleta gibt es allerlei Feinkostgeschäfte. Was allerdings da unten den armen Argentiniern als feines deutsches Bier angepriesen wird...

In Recoleta gibt es allerlei Feinkostgeschäfte. Was allerdings da unten den armen Argentiniern als exquisites deutsches Bier angepriesen wird…

Davon sehe ich nichts. Die ersten und die letzten Tage bin ich komfortabel über Airbnb untergebracht, mal in einem etwas chaotischen, mal in einem ordentlichen Haushalt. Preislich rangiert man da zwischen 30 und 50 Dollar pro Nacht. Es gibt auch billigeres, aber das habe ich nicht ausprobiert. Die meiste Zeit aber bin ich eingemietet bei einer Familie, die freie Zimmer Studenten und Co zur Verfügung stellt. Die Eingeborenen, also die Vermieter, sind überaus freundlich und teilen gerne ihre Lebensmittel mit den Invasoren auf Zeit. Typisch sind etwa Empanadas, größere Teigtaschen mit Fleisch- oder Gemüsefüllung. Auch sehr fein die Marquise, ein Kuchen aus Schokolade, Dulce de Leche (einer Art Milchkaramell) und Schlagsahne. Geschätzt 10 Millionen Kalorien, davon hätten Schmidl und Co gut leben können.

Retiro und Recoleta

Die Brote in der Auslage sahen aber nicht ganz so aus wie ein deutsches Bauernbrot.

Die Brote in der Auslage sahen bei näherer Betrachtung nicht ganz so aus wie ein deutsches Bauernbrot.

Am Bahnhof angekommen, wenden wir uns Richtung der Stadtviertel Retiro und Recoleta. In die andere Richtung liegt das Viertel Villa 31, das man nachts und wohl auch tagsüber als Tourist nicht betreten sollte, eine Art Elendsviertel. Andererseits: Im peruanischen Lima durfte ich in so einem Viertel zu Gast sein und habe dort die allerfreundlichsten Leute getroffen.

In Retiro gibt es samstags einen Markt, in der allerlei Kunsthandwerker ihre Designstücke verkaufen. Buenos Aires ist laut UN Welthauptstadt des Designs, und das merkt man hier deutlich. Ob ziselierte Arbeiten aus Münzen, schön gestaltete Kalebassen, also Kürbisse, die als Trinkgefäße für Mate dienen, Gürtel aus Wasserschweinleder, und und und. Gerade beim Recyceln sind die Designer wirklich kreativ. Auf dem Markt in Retiro gibt’s eher edel gestaltete Dinge, die auch ihren Preis haben. Wer lieber authentischeres sucht, der ist beim Kunsthandwerkermarkt in San Telmo besser dran, da ist es auch günstiger.

Den Bahnhof werden wir später genauer anschauen, davor steht der Torre Monumental, ein Geschenk der Engländer zu 100 Jahren Unabhängigkeit. Bis zum Falklandkrieg hieß er Turm der Engländer, aber das war dann anscheinend nicht mehr passend.

Der Palacio San Martin ist im Stil der Beaux Artes gestaltet und beherbergt heute das Außenministerium. Dahinter eine moderne Interpretation des Baustils.

Der Palacio San Martin ist im Stil der Beaux Arts gestaltet und beherbergt heute das Außenministerium. Dahinter eine moderne Interpretation des Baustils.

Der Palacio San Martin ist das erste Gebäude (neben den ganzen Wolkenkratzern), das dem Neuankömmling erst einmal den Atem verschlägt. Gebaut im Stil der Beaux Arts wirkt er wie ein prächtiger Palast aus dem Paris des beginnenden 19. Jahrhunderts, wurde aber von 1905-1909 erbaut und beherbergt heute das Außenministerium. Führungen gibt’s um drei, die haben wir aber immer verpasst. Vor dem Palast ist die Plaza San Martin, gewidmet dem General José de San Martin der Unabhängigkeitskriege, der auch Chile und Peru von den Spaniern befreite.

Vom Plaza geht die Calle Florida ab, eine Art Neuhauser-Kaufinger-Straße von Buenos Aires. Hier gibt’s auch das Einkaufszentrum Galerias Pacifico. Und dagegen sieht sogar die Maximiliansstraße alt aus. Was hier an Pracht verbaut worden ist…

So muss ein Einkaufszentrum aussehen.

So muss ein Einkaufszentrum aussehen.

Zum Grab von Evita pilgern auch heute noch viele Anhänger.

Zum Grab von Evita pilgern auch heute noch viele Anhänger.

Recoleta bietet einen pompösen Friedhof, den man sich unbedingt anschauen sollte. Pomp und Protz von Generälen und Großgrundbesitzern, die mit Marmor und Bronze noch im Tod gegen das die Vergessen ankämpfen. Die Einliegerin eines Grabmals wird tatsächlich bis heute oft besucht, Evita Perón. Sie war die zweite Ehefrau von Juan Perón. Zu ihrem Leben erfahren wir an späterer Stelle mehr. Doch auch ihr Leichnam bietet einiges zu Erzählen. Sie starb 1952 an Gebärmutterhalskrebs. Ihr Leichnam wurde einbalsamiert und mit gläsernem Deckel im Kongress aufgebahrt. Nachdem ihr Mann 1955 weggeputscht wurde, verschwand der Leichnam für 17 Jahre. Der Körper wurde in Mailand, also etwas weiter weg, unter falschem Namen bestattet, gelangte 1971 nach Madrid (Hauptsache Italien!) und konnte 1974 auf Geheiß Isabel Peróns, der dritten Frau Juans, nach Argentinien zurückkehren. 1976 fand er dann auf dem Friedhof seine Ruhe, allerdings unter einer Stahlplatte, damit der Leichnam nicht nochmal entführt wird.

Die Geschäfte in Recoleta sind ziemlich hochpreisig, hier wohnt die städtische Elite. Kein Wunder, dass sich die sozialistische Ex-Präsidentin Kirchner über die Einwohner Recoletas echauffierte. Peinlich nur, dass die korrupte Madame dort selbst ein Domizil hatte.

Das Teatro Colon. Im hinteren Teil gibt es sogar noch eine überdachte Einfahrt für die Pferdekutschen.

Das Teatro Colon. Im hinteren Teil gibt es sogar noch eine überdachte Einfahrt für die Pferdekutschen.

Das Teatro Colon wirbt mit Jorge Luis Borges, dem Nationaldichter.

Das Teatro Colon wirbt mit Jorge Luis Borges, dem Nationaldichter.

Trotz der Höhe auf den billigen Plätzen hört und sieht man gut.

Trotz der Höhe auf den billigen Plätzen hört und sieht man gut.

Hier finden wir die Avenida 9 de Julio, die breiteste Straße der Welt. Die zu überqueren dauert einige Zeit. Vier Spuren müssen wir zur ersten Ampel rüber, dann nochmal vier Spuren, dann folgen vier Busspuren, und nochmal vier Spuren, und dann nochmal vier Spuren. Ohne Abbiegespuren wohlgemerkt! Eine überaus beeindruckende Straße, alles läuft auf einen weißen Obelisken zu. Den hat der deutschstämmige Alfredo Prebisch hier 1936 anlässlich der 400-Jahr-Feier der Stadt erbaut. Ebenfalls empfehlenswert, das Teatro Colon, das prächtige Opernhaus der Stadt. Ein Besuch dort rentiert sich unbedingt, das gerade gespielte Stück „Die Soldaten“ (es läuft unter genau diesem Namen in Buenos Aires), stammt zwar von einem Deutschen, ist uns aber zu modern. Ansonsten ist der Laden ziemlich gut ausgebucht. Gerade noch können wir Karten für eine Kindervorstellung am Vormittag ergattern. Darin erklären allerlei Opernsänger die verschiedenen Tonlagen, die Stimmungen, sowie die wichtigsten Werke der Oper. Wir haben natürlich die billigsten Plätze ganz oben, dennoch wirkt die Akustik bis hier herauf. Die Kinder selbst sind brav und lauschen aufmerksam. Kurz dürfen wir auch die beeindruckende Kulisse der Soldaten sehen.

So geht Buchhandlung in Argentinien.

Nein, das ist nicht mehr das Teatro Colon, sondern eine Buchhandlung.

Schon der Eingangsbereich dieses ehemaligen Theaters ist pompös.

Schon der Eingangsbereich des Ateneo Grand Splendid ist pompös.

Jeder Recoleta Besucher, der irgendwie Bücher mag, sollte unbedingt in die Buchhandlung El Ateneo Grand Splendid gehen. Dieses Geschäft war früher einmal ein Theater, später ein Kino. Die Ausmalung in der Kuppeldecke soll an den Waffenstillstand des 1. Weltkriegs erinnern. Heute kann man im ehemaligen Bühnenraum Kaffee trinken. Laut Guardian ist sie die zweitschönste Buchhandlung der Welt (nach der Dominicanenkerk in Maastricht). Hier scheint es so ziemlich alles zu geben. Bücher über Philosophie in Comicform, Reiseführer nach Deutschland, Wirtshausführer über Buenos Aires, große Bildbände und natürlich auch allerlei Bücher von und über Papst Franziskus, den Pontifex aus Argentinien. Über unseren bayerischen Benedikt findet man jedoch kaum etwas, deutlich mehr allerdings über Johannes Paul II.

Wer alte Karten oder Drucke sucht, ist im Leuchtturm am Ende der Welt genau richtig.

Wer alte Karten oder Drucke sucht, ist im Leuchtturm am Ende der Welt genau richtig.

Selbstverständlich gibt es in der Stadt auch Antiquariate, dort erkundige ich mich nach Faksimile-Drucken von alten Karten. Mir wird das Geschäft „El faro del fin del mundo“, also der Leuchtturm am Ende der Welt empfohlen. Ein sehr malerischer Name, doch anders als ein wirklicher Leuchtturm muss man diesen Laden wirklich suchen, bis man ihn am Ende einer Passage findet. Wir läuten an der verschlossenen Türe, ein älterer Herr öffnet uns. Er bittet uns freundlich herein. Das Geschäft ist von oben bis unten gefüllt mit alten Karten, hauptsächlich Originaldrucke, teilweise auch Faksimiles. Obwohl es eigentlich ziemlich vollgestopft ist, ist es geschmackvoll dekoriert. Der Inhaber selbst sieht sehr gediegen aus, ein ruhiger, kunst- und kartenbeflissener Senor. Ich frage nach Stadtplänen von Buenos Aires, und er sucht mir einige heraus. Die sind in gutem bis sehr gutem Zustand, kosten allerdings auch dementsprechend. Wobei man im Vergleich zu Deutschland noch ein bisschen günstiger davon kommt. Ich frage auch nach einem Druck von Alexander von Humboldt, der ja den südamerikanischen Kontinent bereist und auch vermessen hat. Tatsächlich findet sich ein Druck, der Kartenverkäufer meint aus dem damals von Humboldt verfassten Atlas. Den Bildinhalt kennt man vom Cover des Buches „Die Vermessung der Welt“. Wow, das wäre eine Investition! Allerdings übersteigt sie etwas meine Reisekasse. Also greife ich zu einem Faksimile einer uralten Karte Lateinamerikas, das Original könnte etwas nach den Expeditionen Ulrich Schmidls entstanden sein. Sicherlich hatten auch seine Erkundungsfahrten dazu beigetragen, diesen Kontinent besser zu kartographieren und mehr Konturen in die weißen Flecken zu bringen. Doch zu einem gewaltigen Preis…

Weitere Abenteuer von Schmidl und uns gibt’s in der nächsten Folge.

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