Franzosen wollen Oktoberfest kaufen

Als stilechter Franzose macht Hollande auch in der traditionellen haute couture eine gute Figur. (Quellen: besoindegauche - Charles Hendelus via Wikimedia//Markburger83 via Wikimedia)

Als stilechter Franzose macht Hollande auch in der traditionellen haute couture eine belle Figür. Demnächst wird sich in den Krügen allerdings Wein befinden. (Quellen: besoindegauche – Charles Hendelus via Wikimedia//Markburger83 via Wikimedia)

Francois Hollande pfeift weiter auf den Sparkurs und setzt lieber auf Staatsausgaben, um die schwächelnde französische Wirtschaft in Gang zu bringen. Besonders die Weinwirtschaft leidet unter der Krise. Zusätzlicher Gegenwind bläst den Franzosen dabei aus Fernost um die Ohren. Denn seitdem chinesische Beamte keine teuren Geschenke mehr entgegen nehmen dürften, ist der Markt für Bordeauxweine deutlich eingebrochen.

Präsident Hollande kündigte nun eine Gegenmaßnahme an, um zumindest den Wein-Absatz in Europa wieder deutlich zu steigern. So will der französische Staat die Wiesn in München übernehmen. „Das Oktoberfest ist eine ideale Attraktion, um Millionen Liter Wein direkt an Deutsche, Italiener und Australier zu vermarkten,“ so der sozialistische Präsident. Bier dürften die Festzelte dann nicht mehr ausschenken.

Der Liter Rouge du Merde soll für günstige 40 Euro zu haben sein, das Coq au vin als Hendl-Ersatz gebe es schon für 30 Euro, versprach Hollande, schloss aber exorbitante Preissteigerungen in den kommenden Jahren nicht aus. Vereinzelt könne es während des Oktoberfête jedoch zu Trunkenheit kommen, warnte er. Um die Sicherheit auf dem Riesenfest zu gewährleisten, will Frankreich für genügend Pariser vor Ort sorgen. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter steht dem Kaufvorhaben gelassen gegenüber: „Nach sieben Mass Bier oder zehn Mass Wein hört sich doch eh jede Sprache wie Französisch an.“ Das Anzapfen der (Wein)-Fässer sei auch weiterhin dem jeweiligen Münchner OB als „August de Grüss“ vorbehalten, um die Stadt München als Gastgeberin würdig zu vertreten. Die traditionelle Brezenform dürfe „der Herr Baguette“ ebensowenig verändern.

Insider berichten, dass Hollande nicht nur von wirtschaftlichen Interessen geleitet werde. Ebenso wolle er damit aus den Negativ-Schlagzeilen des Boulevard kommen. Hollandes Exfreundin Valérie Trierweiler hatte in den vergangenen Wochen wiederholt aus dem „Kästchen du Näh“ geplaudert. Der Erwerb des Oktoberfestes durch das hochverschuldete Frankreich könnte daher ein Versuch sein, die Ehre der Grande Nation nach der Beschädigung Hollandes und seines petit Croissants wiederherzustellen.

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