Oberpfalz

Natürlich ist das ein typisches Bild in der Oberpfalz…

Die Oberpfälzer haben kein Geld, keine Arbeit und einen fürchterlichen Dialekt, keiner mag sie, keiner versteht sie, sie sind sowas wie die Ossis von Bayern. Wobei kein Ossi mit einem Oberpfälzer verglichen werden möchte, darum sagt ein Sachse, der in die Oberpfalz fährt, er fährt in die Tschechei. Manche meinen das sogar ernst und wollen die Frauen vom Straßenrand mitnehmen. Allerdings sehen sie dann den grantigen Mann daneben und merken: Ou Ou Oberpfalz…

Von wegen! Das stimmt zwar alles, aber man muss ergänzen, dass die Oberpfälzer

  • von Gott besonders geliebt werden, weil sie so katholisch sind: Oberpfalz -Gott erhalt’s!
  • sehr fleißig und unkompliziert sind
  • eine wunderbare Landschaft haben
  • perfekte Dinge immer noch perfektionieren können: Wer seinen Bugatti Veyron veredeln und tunen lassen will, muss in den Landkreis Tirschenreuth!
  • den allerschönsten Dialekt haben: Der ou-Laut gilt etwa im Englischen seit Shakespeare als besonders vornehm. Außerdem ist der Verfasser des bayerischen Wörterbuches, Johann Andreas Schmeller, ein Oberpfälzer.
Aber auch das ist typisch! (Der Wein ist eine freundliche Leihgabe eines unterfränkischen Winzerkombinats)

Aber auch das ist typisch! (Der Wein ist eine freundliche Leihgabe eines unterfränkischen Winzerkombinats)

Die Liste mit positiven Dingen könnte noch ewig ergänzt werden, und das wird sie auch. Wie etwa im Folgenden

Zoigl

Wo finde ich die besten Zoiglstuben, welches Essen kann man empfehlen und wos is’n des iwahapts, a Zoigl? Die Antwort gibt’s hier…

Sehenswürdigkeiten

Freilich ist die Oberpfalz schön, aber wo am schönsten?

  • Neben einer Winterreise
  • gibt es auch  einige Schildbürgerstreiche zur Auflockerung!
  • Die nördliche Oberpfalz ist von Abwanderung bedroht, kann der Superheld Gartenschau helfen?
  • Ein Besuch in einer der besten Destillen Deutschlands zeigt kuriose Wege, Geld zu machen durch hochprozentige Investments.
  • In der Obetpfalz finden sich viele Krippen, wir machen und dazu mal ein paar weihnachtliche Gedanken.
  • Wanderungen in Bayern sind schön, doch sobald man die Grenze überquert, gehört man der Katz!
  • In krisenreichen Zeiten sind Restauratoren wichtiger denn je, etwa in der Arche Basilika.
  • Auch der Bayerische Rundfunk berichtet ab und an über diese Gegend, ein Beitrag jedoch sorgt für große Aufregung.
  • Wir denken über existenzielle Fragen im Kloster Speinshart und auf einem Obst- und Gartenbauvereinsfest nach.
  • Ein Besuch in einem Kölner Antiquariat bringt einen uralten Fetzen zu Tage, der uns unter Tage in einen noch älteren Tirschenreuther Schlosskeller führt.
  • Über die Ostertage in der Oberpfalz machen wir uns ausführliche Gedanken, immerhin ist es das Fest der Feste.

Schnabulieren

Fortgehen

Gibt’s denn in der Oberpfalz überhaupt noch Fortgeh-Möglichkeiten? Was ist nett – und was gefährlich?

Ein Kommentar

  1. wie so Katholisch? Wenn schon eine eigenartige Art des Katholizismus. Die Obere Pfalz gehörte nun mal zu Heidelberg / Mannheim und das waren rein zufällig auch noch die fetten Jahre … nach dem Anschluß 1620 an das Großoberbayerische Reich sind erst einmal 20% der Bevölkerung ausgewandert. Also die Stalinisten im der DDR haben es nicht geschafft eine Region so schnell von einem reichen Vorzeigestaat mit Kurwürde zum Armenhaus ohne politische Vertretung zu machen … allen Respekt …

    und Außerdem die Stimmen Bayern im Bundesrat sind nur die Stimmen der Oberpfalz … Oberbayern war nun mal die meiste Zeit seiner Geschichte ein armes Agrarland, wohin keiner wollte …

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