Der Rechersimer in Röthenbach

Wem soll so ein Zoiglstern auch ins Auge stechen: Menschen mit viel Dioptrin oder viel Promille?

Wem soll so ein Zoiglstern auch ins Auge stechen: Menschen mit viel Dioptrin oder viel Promille?

Schon draußen vor dem Eingang grüßt uns ein riesiger Zoiglstern, mei, hier muss man den Zoigl ja wirklich lieben!

Wir treten ein und setzen uns in einen Saal. Dessen hallenartige Charakter wirkt zu offen. Die Beleuchtung ist zu kühl. Die Bestuhlung könnte so wohl auch in einem Feuerwehrvereinsheim stehen. Allerdings gibt es auch tolle Lampen mit eingefrästem Logo des Rechersimers und ein schönes Kreuz an der Wand.Und die aufgereihten leeren Flaschen sind eine interessante Deko. Wer es doch etwas gemütlicher mag, der sollte in den Nebenraum gehen, der erinnert mehr an eine gute Stube. Das Logo vom Rechersimer wird mal so „Recher7er“ oder gleich als Zoiglstern, Rechen, 7er dargestellt.

Also wenn dieser Saal voll ist, dann ist am Zoigl echt was los!

Also wenn dieser Saal voll ist, dann ist am Zoigl echt was los!

Auf den Tischen finden wir das Besteck in einem Krug vom Tirschenreuther Bürgerfest 1983, hui, gelebte Tradition.

Der Zoigl selber soll vom Posterer sein, ist aber etwas herber.

Am bunten Brotzeitteller schmeckt die Sauergurke frisch säuerlich und würzig, der Presssack ist interessant, er geht in Richtung Bratensulz. Der Obazde ist feind, mild und sticht nicht so hervor. Die Leberwurst ist fein und schmeckt fettig-cremig. Das Brot schmeckt ausgezeichnet, es hat eine tolle Kruste, könnte sogar Fenchel mit drin sein. Die Speckwurst ist leicht würzig, das Fleisch ist gut (also das rote Zeugs), das Fett dagegen naja. Eine Wurst konnten wir nicht genauer spezifizieren, sie war aber eh nur 0815. Die Jagdwurst dagegen war wieder sehr gut, die Salami frisch und fleischig. Der Bierschinken, eigentlich so gar nicht meins, hat gepasst und war mager.

Wer hier Zoigl trinkt, was Gscheids isst und a Gaudi hat, auf den passt der Liebe Gott auf. Auf die anderen natürlich auch.

Wer hier Zoigl trinkt, was Gscheids isst und a Gaudi hat, auf den passt der Liebe Gott auf. Auf die anderen natürlich auch.

Fazit: Die Leute vom Rechersimer haben sich wirklich viel Mühe gegeben, man denke an den großen Zoiglstern vorm Haus und an die Lampen. Die große „Halle“ könnte aber durchaus noch a weng gemütlicher gestaltet werden. Bis dahin gehen wir beim nächsten Mal einfach in die Stube nebenan.

Achtung: Dieser Test fand schon vor einiger Zeit statt. Es kann also sein, dass sich an der Zusammensetzung der Brotzeitplatte etwas geändert hat.

 

Test vom 01.02.2014

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